Pfahl im Fleische

 

In einem stillen Tal bei Rabertshausen evoziert eine Installation aus Pfählen, Draht und Flatterband eine dreidimensionalen Form von Räumlichkeit, die als Spannungsmoment in das Farb- und Lichtraumgefüge des landwirtschaftlichen Umfeldes hineinwirkt. Glänzendes steht gegen Mattes, Struktur begegnet Nachgiebigkeit, Rotes penetriert Grünes, Verdichtung unterwirft Fläche, Rythmus überwältigt Stille. Es entsteht, auch dies ein probates Mittel, um Erotik zu thematisieren, ein ständiges Gegen- und Miteinander von Linie und Raum.

Beitrag vom 28.10.2016, 08:56 Uhr | Landkunst, Liebe & Erotik, Geschlechterrollen