Drei alte hessische Höfe: Der mittlere war früher der Hof des Gemeindeschäfers, die beiden anderen zeigen, was man aus solchen Häusern machen kann, wenn man über handwerkliches Geschick verfügt.

Im ehemaligen Schulgebäude ist jetzt ein Kindergarten, die Turnhalle wird von Sportvereinen genutzt. Jemand hat sich erbarmt und den staubigen Platz mit Blümchen in Betonringen verschönert.

Die Dorfbewohner wissen, wie Joy heute aussieht, und wo die Party stattfindet. Die anderen dürfen sich mitfreuen und weiterfahren.

Einmal wöchentlich hält der Bürgermeister des Ortes hier seine Sprechstunden ab.

Quer über den viele Hektar großen Acker in Mecklenburg führt eine Stromleitung. Schlaue Büsche suchen den Schutz der Masten, dort kann der Traktorist sie nicht unterpflügen.

Die Bewohner dieses Hauses haben ihre Gartensessel mit Blick auf die renovierte Haustür ausgerichtet. So können sie deren aussergewöhnliche Gestaltung bewundern.

Dinge, die aussterben: Der Briefkasten, das Kalthaus, der Gemeinderat. Die Post baut Briefkästen ab, die nicht mehr ausreichend genutzt werden. Das sind vor allem die auf den kleinen Dörfern. Das Gebäude im Hintergrund ist ein "Kalthaus". In der 50er und 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts, als Tiefkühltruhen für normale Haushalte unerschwinglich waren, bildeten sich auf vielen...

Bushaltestellen auf dem Dorf: Große Gefühle, während man auf den Schulbus wartet.

Die Standardausstattung für ländliche Kleinstjahrmärkte besteht aus einem Imbiß, einer Schieß- und einer Losbude, einem Dixiklo und einem Kinderkarussell. Während die Kinder staunen, kann eine Erzieherin endlich telefonieren, die andere endlich eine rauchen.

Die Blicke der Reisenden geht, wenn sie auf der winzigen Haltestelle Leitstade auf den Zug warten, in Bäume. Der Bahnsteig liegt in einem großen Waldgebiet, der Göhrde. Bei Regen ist das ein Gefühl wie in einem großen Aquarell zu stehen.